Das Projekt

digidazU ‑ Digitale Kompetenzen in Deutsch als Zweitsprache für den Arbeitsmarkt authentisch erarbeiten

Der Verein Projekt Integrationshaus führt gefördert aus Mitteln des Digitalisierungsfonds Arbeit 4.0 der AK Wien seit Jänner 2020 dieses Projekt durch.

Entwicklungsteam

in wechselnder Zusammensetzung:
Ursula Lummerstorfer
Karin Pöhnl
Lydia Rössler
Martin Wurzenrainer

Ziele des Projekts

Ziele des Projekts sind der Abbau von digitalen Hemmschwellen am Arbeitsmarkt und der schrittweise Aufbau von digitalen Kompetenzen verschränkt mit dem Erwerb von Sprachkompetenzen in Deutsch als Zweitsprache.

Ergebnisse des Projekts

Mit den Projektergebnissen auf dieser Website sollen in erster Linie Menschen mit geringen Schriftsprachkompetenzen in Deutsch als Zweitsprache angesprochen und diesen der Zugang zur digitalisierten Arbeitswelt erleichtert werden.

Dafür werden in einem partizipativen Prozess gemeinsam mit diesen Menschen Lernmaterialien entwickelt. Mittels 360°- Szenarien werden unterschiedliche Berufsbereiche und Tätigkeiten, in denen digitale Anwendungen eine Rolle spielen, dargestellt. Auf diese Weise soll ein authentischer Zugang zur Arbeitswelt eröffnet werden. Mit interaktiven Übungen und Anwendungsaufgaben werden digitale Kompetenzen verschränkt mit Deutsch als Zweitsprache vermittelt.

Partizipativer Entwicklungsprozess

Damit die dargestellten Tätigkeiten möglichst nahe an der Arbeitsrealität sind, werden ehemalige Kursteilnehmer*innen des Integrationshauses, die bereits in der Arbeitswelt Fuß gefasst haben, sowie Vertreter*innen von Unternehmen in Fokusgruppen zu ihren Erfahrungen befragt. Die so gesammelten Informationen dienen als Grundlage für die Erarbeitung der Szenarien. Die erstellten Materialien werden während der Entwicklung laufend von Kursteilnehmer*innen des Integrationshauses und der Kooperationspartner*innen auf ihre Eignung als Lernmaterialien und ihre Usability hin erprobt und basierend darauf weiterentwickelt.

Damit die Ergebnisse nicht nur als Selbstlernmaterialien funktionieren sondern auch in einem Unterrichtssetting eingebunden werden können, wird mit Trainer*innen des Integrationshauses und der Kooperationspartner*innen zusammengearbeitet. So wird zusätzlich ein methodisch-didaktischer Leitfaden für Aus- und Weiterbildende im Arbeitsmarktkontext bzw. in Betrieben entwickelt, um die Nutzung der Materialien in einem Blended-Learning-Setting begleiten zu können.

Die entwickelten Materialien sind frei nutzbar bzw. auch in andere Lernplattformen integrierbar.

Kooperationspartner*innen

Das Integrationshaus kooperiert in der Erprobung und Evaluation der Materialien mit den Wiener Volkshochschulen, dem Verein Piramidops, Interface Wien GmbH und LEFÖ-Beratung, Bildung und Begleitung für Migrant*innen. Mit dem Partner-Projekt digmit.at von LEFÖ wurde auch in der Entwicklung inhaltlich zusammengearbeitet.

Fördergeberin

Das Projekt wird vom Digitalisierungsfonds Arbeit 4.0 der AK Wien unterstützt. Der Fonds wurde im Zuge der großen Digitalisierungsoffensive der AK ins Leben gerufen und ist eines der neuen AK Extras aus dem AK Zukunftsprogramm: Mehr unter: www.wien.arbeiterkammer.at/zukunftsprogramm